Brabanter Dreschtag

Besuchen Sie den Dreschtag im Boerenbondsmuseum und entdecken Sie, wie Getreide gedroschen wurde, bevor Dreschmaschinen existierten.

  • 11. Oktober
  • 13:00u tot 17:00u
  • Kinder dürfen ebenfalls beim Dreschen helfen.

Im August wird das Getreide geerntet und zum Trocknen auf die Miete gelegt. Im Oktober wird es auf dem Feld und auf dem Dreschplatz gedroschen. Die Bauern mussten hart arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und zum Brotbacken brauchte man Getreide, das früher mit dem Dreschflegel aus den Ähren geschlagen wurde.

Dreschen ist der Prozess, bei dem das Korn aus der reifen Ähre gelöst wird. Früher arbeiteten Männer im Rhythmus zusammen und schlugen abwechselnd mit dem Flegel. Beim Dreschtag demonstrieren Ehrenamtliche diesen Vorgang regelmäßig.

Erst im 20. Jahrhundert kamen Dreschmaschinen auf.

Was ist Dreschen?

Dreschen ist das Entfernen des Korns aus der reifen Ähre. Nicht alle Getreidearten lassen sich dreschen; bei Dinkel muss das Korn z. B. geschält werden.

Das früheste Werkzeug war der Dreschstock, der bereits um 4200 v. Chr. verwendet wurde — archäologische Funde zeigen sogar noch ältere Methoden. Auch Tiere wurden eingesetzt, indem man sie über das Getreide laufen ließ.

Eine Weiterentwicklung war der Dreschflegel: ein langer Stiel mit einem schweren Schlagteil, mit dem die Garben so lange geschlagen wurden, bis die Körner frei wurden.

Neben dem Geburtshaus von Pater Van den Elsen befindet sich ein Dreschhügel, auf dem mit Pferdekraft gedroschen wird.

Das gedroschene Korn wurde anschließend mit einer Wanne und später mit einer Wannenmühle gereinigt. Bei Gerste und Reis müssen die Körner nach dem Dreschen zusätzlich geschält werden.

Die erste Dreschmaschine wurde 1784 vom Schotten Andrew Meikle erfunden. Mit ihrem Aufkommen verschwand das Handdreschen. Beim Mähdrescher erfolgen Schneiden, Dreschen und Reinigen in einem Arbeitsgang.

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